| 1. |
Es gibt viele Naturbeschreibungen in dieser Erzählung. Was
für eine Funktion haben sie? Was sagen sie uns über Lenz
und seine Welt? |
| 2. |
Vergleichen Sie Büchners Stil mit Kleists oder Hoffmanns Stil.
Inwiefern ist sein Stil anders, und was für eine Wirkung hat das? |
| 3. |
Was für eine Rolle spielt der Erzähler in “Lenz”? Inwiefern
ist er anders als bei Hoffmann oder Kleist? |
| 4. |
Warum leidet Lenz so sehr? Ist die Ursache seines Leidens politisch?
religiös? emotionell? philosophisch? Oder physisch? Wo
sehen Sie das in der Erzählung? |
| 5. |
Was für eine Rolle spielt der physische Körper in dieser
Erzählung? Was für eine Rolle spielt der Schmerz in “Lenz”? |
| 6. |
Inwiefern sind Lenz und Oberlin anders? Inwiefern sind sie ähnlich?
Machen Sie einen Vergleich zwischen den beiden Männern. |
| 7. |
Ein bekannter Büchner-Wissenschaftler sagte: “Lenz” zeigt Büchners
“belief in a fundamental law of beauty that generates the highest and purest
of forms out of the simplest of patterns, and creates in the process a
necessary harmony” (John Reddick, The Shattered Whole, 72)?” Finden
Sie das auch so? Geht es um Schönheit in dieser Erzählung?
Unterstützen Sie Ihre Meinung. |
| 8. |
Was ist Ihre Meinung? Ist “Lenz” eine optimistische, eine pessimistische,
oder eine nihilistische Erzählung? Oder keine von allen?
Warum meinen Sie das–geben Sie ein paar Beispiele um Ihre Meinung zu unterstützen. |
| 9. |
Das Wort “Ruhe” kommt in der Erzählung sehr oft vor. Inwiefern
braucht der Erzähler (oder Lenz) dieses Wort anders am Anfang der
Erzählung als am Ende? Wie hat das Wort seine Bedeutung im Laufe
der Erzählung geändert? |
| 1. |
Beschreiben Sie den Stil auf der ersten Seite
des Romans. Mit welchem anderen Text von diesem Semester ist er am
ähnlichsten? Was hat der Stil mit dem Inhalt des Paragraphen
zu tun? |
| 2. |
Auf S. 11 sagt Malte, “Ich lerne sehen–ja, ich fange an.” Warum
lernt er erst jetzt sehen? War er vorher blind? Wie oder was
lernt er jetzt sehen? |
| 3. |
Warum spricht Malte so oft vom Tod? Warum ist der Tod so wichtig?
Wie ist der Tod in seiner Zeit anders als der Tod in früheren Zeiten? |
| 4. |
Auf S. 25 schreibt Malte, “dann muß ja, um alles in der Welt,
etwas geschehen.” Was meint er? Was muß geschehen, und
warum muß es geschehen? |
| 5. |
Beginnend auf S. 32 beschreibt Malte die Erscheinung von der toten
Christine Brahe. Warum ist das wichtig? Was hat diese Erscheinung
der toten Christine mit dem Rest des Textes zu tun? |
| 1. |
Malte beginnt auf Seite 41 zerfallene Häuser zu diskutieren, und
er zieht diese Diskussion einige Seiten fort–ja, er beschreibt nur eine
zerfallene Mauer für eine ganze Seite (42). Warum? Was
findet er in diesen zerfallenen Häuser, in dieser einen Mauer? |
| 2. |
Auf Seite 46 schreibt Malte: “Ich wehre mich, obwohl ich weiß,
daß mir das Herz schon heraushängt und daß ich doch nicht
mehr leben kann, auch wenn meine Quäler jetzt von mir abließen.
Ich sage mir: es ist nichts geschehen, und doch habe ich jenen Mann nur
begreifen können, weil auch in mir etwas vor sich geht, das anfängt,
mich von allem zu entfernen und abzutrennen.” Von welchem Mann spricht
Malte? Warum kann er diesen Mann begreifen? Was ist es, das
in Malte “vor sich geht”? Und warum wehrt sich Malte? |
| 3. |
Von Seiten 49 bis 55 beschreibt Malte einen Besuch beim Arzt.
Warum? Was lernen wir in diesem Besuch über Malte? Über
Medizin? Über die moderne Welt? (Geben Sie spezifische
Beispiele). |
| 4. |
Von Seiten 56-61 beschreibt Malte einen Mann, den er auf der Straße
sieht (und dem er folgt). Aber wir merken in diesen Seiten, daß
der Erzählperspektiv sich ändert. Inwiefern ändert
es sich und warum ändert es sich? Was will Rilke damit sagen? |
| 5. |
Auf Seite 62 spricht Malte von einem Französischen Dichter, Charles
Baudelaire (Sein Gedicht, “Une Charogne”, beschreibt den verwesenden
Körper eines toten Tieres). Malte sagt: “Es kann sein, daß
ich es jetzt verstehe.” Was ist Baudelaires Aufgabe, in Maltes Augen,
und inwiefern ist Baudelaires Aufgabe dieselbe Aufgabe wie Maltes in diesem
Roman? |
| 6. |
Auf Seite 65 beschreibt Rilke zwei Masken, die an einer Tür hängen.
Von wem sind diese Masken? Was haben Sie miteinander zu tun?
Und warum beschreibt Malte sie? |
| 1. |
Sowohl Malte Laurids Brigge als auch Gustav Aschenbach sind Künstler
(oder wollen Künstler sein). Vergleichen Sie diese beiden Künstler.
Inwiefern sind sie ähnlich? Inwiefern sind sie anders?
Inwiefern sind Ihre Auffassungen von der Kunst anders oder ähnlich? |
| 2. |
Gustav Aschenbach sieht einen Mann auf S. 11. Nachdem er diesen
Mann sieht, will er ins Ausland reisen, obwohl er mit dem Mann nicht gesprochen
hat. Warum? Was ist es im Aussehen dieses Mannes, das Gustav
den Wunsch zu reisen gibt? Was ist im Innern von Aschenbach, das
ihn zu so einem Schritt motivieren könnte? |
| 3. |
Auf Seiten 13 und 14 träumt Gustav Aschenbach von der Ferne.
Welche Kontraste gibt es zwischen dieser fernen Welt und der Welt, in der
er lebt? Findet Aschenbach diese Kontraste interessant oder schrecklich?
Warum? |
| 4. |
Auf Seite 23 sagt Aschenbach, “daß beinahe alles Große,
was dastehe, als ein Trotzdem dastehe.” Was meint er dabei?
Wie verstehen Sie das Wort “Trotzdem” im Kontext von Aschenbachs Kunst? |
| 5. |
Auf Seite 27 und 28 beginnt ein Abschnitt: “Aber moralische Entschlossenheit
jenseits des Wissens, der auflösenden und hemmenden Erkenntnis...”
und geht bis zum Ende des Paragraphens (“...das Moralische unter ihr stolzes
und unumschränktes Szepter zu beugen?”). Wer sagt diese Sätze?
Wie stehen die Ideen in diesem Abschnitt in Beziehung zu Aschenbachs eigenen
Ideen? |
| 6. |
Aschenbach beginnt seine Reise auf Seite 31. Was sucht er auf
dieser Reise? Warum meinen Sie, daß er das sucht? Was
hat das mit seinen Kunstideen zu tun? |
| 7. |
Auf S. 39 kommt “ein Gefühl von Benommenheit [Aschenbach] an,
so, als zeige die Welt eine leichte, doch nicht zu hemmende Neigung, sich
ins Sonderbare und Fratzenhafte zu entstellen.” Warum hat er dieses
Gefühl? Und ist dies ein positives oder negatives Gefühl
für Aschenbach? Warum? |